In 11 Schritten zum optimalen Blogpost

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optimaler blogpost
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Bloggen kann jeder. Wer aber regelmäßig gelesen werden möchte, muss mehr Zeit in den Aufbau seiner Blogposts stecken und sollte diese 11 Zutaten beachten. 

optimaler blogpost

Zugegeben – die Überschrift ist vielleicht etwas übertrieben. Den optimalen bzw. perfekten Blogpost gibt es natürlich genauso wenig, wie die perfekt gestaltete Website. Und trotzdem – mit ein paar relativ einfachen Mitteln könnt ihr jeden Artikel aufpolieren und dem optimalen Beitrag ein ganzes Stück näher kommen.

1. Eine gute Überschrift ist Pflicht

Wenn du Leser auf deinen Blog bekommen möchtest, muss die Überschrift passen. Sie muss richtig sitzen und potenzielle Besucher dazu bringen einen Blick auf deine Seite zu riskieren.

Ein passendes Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung ist der Beitrag “Worüber schreiben? 12 Quellen für neuen Content”. Die Überschrift gibt einen Ausblick auf den Artikel und weist auf den Mehrwert des Textes hin. Von den bisher auf ulresch.de veröffentlichten Artikeln wurde dieser über soziale Netzwerke am öftesten geteilt.

Etwas Input für die zündende Idee: Vladislav Melnik hat vor Kurzem auf dem Affenblog einen lesenswerten Artikel mit 100 guten Überschriften veröffentlicht.

2. Die Einleitung / Der Teaser

Wenn du eine gute, klickstarke Überschrift gefunden hast, muss natürlich auch die Einleitung stimmen. Beschreibe in zwei bis drei Sätzen was den Besucher erwartet, mach ihn neugierig und bring ihn dazu, den Rest vom Artikel zu lesen.

3. Benutze überzeugende Wörter

Es gibt einen Haufen sogenannter Füllwörter (doch, wie, mal, so), die den Text unnötig aufblähen. Verwende diese Wörter in Maßen, damit der Text nicht zu schwammig wird.

Eine umfangreiche Liste an Füllwörtern findest du unter anderem auf dem Blog beherzt-schreiben.

Anstatt den Artikel durch überflüssige Wörter unnötig zu belasten, solltest du auf Verben setzen. Durch Verben werden Handlungen beschreiben (“Er nutzt seinen freien Tag und schreibt einen Blogpost.”). Sie sorgen für eine lebhafte und flüssige Sprache  – deine Leser werden es dir danken!

4. Schreib gute Sätze

Aber was genau sind eigentlich gute Sätze? Die erste Regel, die man im Journalismus-Studium mit auf den Weg bekommt: Verwende aktive statt passive Sätze.

Passiv: Das Smartphone wird [von ihm] verkauft.

Aktiv (und viel besser): Er verkauft das Smartphone.

Neben der “goldenen Regel” können dir auch diese Tipps beim Schreiben von guten Sätzen unter die Arme greifen:

  • verwende kurze statt lange Sätze
  • trenne Verben nur im Notfall
  • im Hauptsatz stehen die Informationen, im Nebensatz die Nebensächlichkeiten

Weitere Beispiele und Tipps zu guten Sätzen findet ihr auch auf dem Blog Schreibsuchti.

5. Nutze Bullet Points

Listen und Bullet Points wirken magisch auf Leser. Sie animieren zum Verweilen und können komplexe Themen in einer kompakten Form darstellen.

6. Formuliere Zwischenüberschriften

Genau wie Bullet Points, hatte ich auch schon den Mehrwert von Zwischenüberschriften in diesem Artikel erwähnt. Ein Text braucht Struktur. Gerade in Zeiten, in denen Besucher die Artikel nur noch scannen, sind Zwischenüberschriften eine große Hilfe für Leser. Sie geben einen Ausblick auf den nächsten Absatz und steigern die Übersichtlichkeit des gesamten Textes.

7. Erzähle eine interessante Geschichte

Was wäre ein Artikel ohne eine Geschichte? Nichts! Wenn du nichts zu erzählen hast, lass es. Oder überlege, wie du ein eigentlich uninteressantes Thema so aufbereiten kannst, dass es den Nerv der Leser trifft.

Dabei solltest du an alles denken, was eine gute Geschichte ausmacht: Du brauchst einen Held, ein Ziel, ein Hindernis, einen Mentor und eine Moral.

8. Verwende Cliffhanger

Wie jede andere gute Geschichte soll auch ein Blogpost seine Leser in den Bann ziehen. Ein interessantes Stilmittel, mit dem die Leser bei Laune gehalten werden können, sind die sogenannten Cliffhanger. Wir alle kennen sie aus TV-Serien: Das Ende wird so gestaltet, dass der Zuschauer die nächste Folge unbedingt sehen muss.

Bezogen auf einen Blogpost ist der wichtigste Cliffhanger die bereits genannte Einleitung. Sie muss den Leser packen und dafür sorgen, dass der Artikel gelesen wird.

9. Nutze Bilder

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber immer noch nicht überall angekommen. Artikel brauchen Bilder. Zumindest ein Titelbild als Eyecatcher sollte drin sein. Auch ein zweites Bild oder eine Grafik zur visuellen Unterstützung wird dem Blogpost mit Sicherheit nicht schaden.

10. Bringe den Leser von A nach B

Das Ziel eines jeden Artikels sollte es sein, den Leser von A nach B zu bringen. Ich persönlich halte es so, dass ich mir vor dem eigentlichen Schreiben eine kurze Struktur anlege. Mit Hilfe von Zwischenüberschriften und Bullet Points gebe ich dem Artikel eine Richtung vor, die im zweiten Schritt mit “Leben” gefüllt wird.

11. Sei authentisch

Last but not least die wahrscheinlich wichtigste Regel: Sei authentisch! Es bringt nichts sich hinter einer Maske zu verstecken. Wenn du keine Lust auf ein bestimmtes Thema hast, macht es wenig Sinn darüber zu bloggen.

Im Umkehrschluss werden nicht nur deine Leser, sondern auch du selbst merken, wenn dich ein Thema wirklich interessiert. Das Schreiben fällt leichter, du bringst mehr rüber und der gesamte Blogpost wirkt einfach ehrlicher.

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Quelle: Copyblogger via t3n / Bildquelle: Flickr; dtron.; Lizenz: CC BY-SA 2.0

Der Autor

Baujahr 1985 | B. Sc. Technikjournalismus & Public Relations | Berater für digitale Kommunikation | technikbegeistert | #effzeh-Fan | Kontakt: Google+ | Twitter | E-Mail: ulresch@gmail.com

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